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"Jugend und Parlament": Ria Stahl aus Kasseedorf war in Berlin dabei! :

Pressemitteilungen

Foto: Bettina Hagedorn zusammen mit Ria Stahl im Reichstagsgebäude.

Die 18-Jährige Ria Stahl aus Kasseedorf, 12.-Klässlerin des Eutiner Carl-Maria-von-Weber-Gymnasiums, gehörte zu den 310 Jugendlichen aus allen Wahlkreisen Deutschlands, die in dieser Woche vier Tage im Rahmen des Projekts „Jugend und Parlament“ die Arbeit des Deutschen Bundestages live erleben und nachvollziehen durften. Auf Einladung der SPD-Bundestags-abgeordneten Bettina Hagedorn nahm die Jung-Kasseedorferin bereits als 5. Teilnehmer - und als erstes Mädchen - seit 2004 an dem attraktiven Projekt teil, das in diesem Jahr bereits zum 30. Mal veranstaltet wurde.

Ria ist Mitglied der Jusos Ostholstein, das jüngste Mitglied des SPD-Ortsvereins Kasseedorf und Tochter des OV-Vorsitzenden von Kasseedorf, Christian Stahl. Sie freute sich auf das Planspiel in Berlin und fuhr mit der Erwartung nach Berlin, etwas Neues über Politik zu lernen und das Leben einer Abgeordneten einmal hautnah mitzuerleben.
Bettina Hagedorn begrüßte die junge „Nachwuchspolitikerin“ persönlich und sprach mit ihr über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Hagedorn: „Es ist toll, diese engagierten und politisch interessierten Jugendlichen bei Diskussionen zu erleben. Wenn einige Menschen behaupten, die Jugend sei Politik verdrossen, so findet man Jahr für Jahr bei dieser Veranstaltung den lebenden Gegenbeweis.“

Das Projekt „Jugend und Parlament“ bietet interessierten jungen Menschen die Möglichkeit, die Arbeit im Deutschen Bundestag hautnah mitzuerleben und im Rahmen eines „Rollenspiels“ selbst für vier Tage in die Haut von Abgeordneten in einer von fünf fiktiven Fraktionen zu schlüpfen, wo an den Originalschauplätzen aktuelle politische Fragen quasi ganz real diskutiert und entschieden werden. Die 16- bis 20-Jährigen erhalten so einen exklusiven Einblick in die Arbeit des Bundestages und werfen einen Blick hinter die Kulissen.
So fand Ria Stahl es besonders interessant, sich mal in eine andere Partei zu integrieren und die persönliche politische Meinung außen vor zu lassen. „ Außerdem war das realistische Arbeiten in den Ausschüssen und der Fraktion anschaulich und machte echt viel Spaß“, äußert sich die Schülerin weiter.
Ihr wurde die Rolle einer Politikerin in der „Ökologisch-Sozialen Partei“ als Mitglied des Ausschusses für Familie und Senioren per Losentscheid zugeteilt. Dort diskutierte sie mit den anderen Teilnehmern aktuelle Fragen der Renten-politik und erarbeitete einen Gesetzentwurf.
Den Höhepunkt und zugleich auch Abschluss des Planspiels war die „echte“ Plenardebatte am Dienstagvormittag, die tatsächlich im Plenarsaal des Deutschen Bundestages stattfand, woran sich eine Podiumsdiskussion mit den vier Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen der SPD, der FDP, der Grünen und der Linken sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der CDU/CSU anschloss.
Nach der Veranstaltung resümierte Ria, dass das Planspiel ihr sehr viel Spaß gemacht habe, sie jedoch nie gedacht hätte, dass die Arbeit einer Bundestags-abgeordneten so anstrengend sei wie ihre letzten vier Tage. „Ich verstehe nun viel mehr, wie viel Arbeit eine Bundestagsabgeordnete manchmal innerhalb kürzester Zeit leisten muss“.
Bettina Hagedorn freut sich über die wieder einmal gelungene Veranstaltung: „Die Jugendlichen, die ich hier erlebt habe, bringen einen solchen Elan mit, dass ich mir gut vorstellen kann, dass einige von ihnen später auch im realen Leben die Politik in unserem Land verantwortungsvoll und engagiert voran bringen können.“

 

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